" In Afrika, Südamerika, Asien gibt es so viel Hunger und Armut und das
seit hunderten Jahren. Wir dürfen uns das aber nicht zu sehr, ganz
persönlich auf unsere Schultern packen. Das können wir nicht tragen."
" HÖR AUF!!!! ZIEH DIR NICHT MEHR RESTLOS JEDEN BERICHT REIN!!! Vor allem
die Bildmedien. Ich bin ja auch so ein Typ, der am liebsten die Welt
alleine retten und alle Flüchtlingskinder adoptieren möchte. DAS GEHT ABER
NICHT!"
"Martina,
du solltest nicht die ganze Welt und wie sie gerade ist, allein auf
deinen Schultern ablegen. Den Hass mancher anders denkenden Menschen
wirst du nicht ändern können."
Das waren Sätze, die mir in der letzten Zeit sehr liebe Menschen geschrieben haben, und nicht nur dass ich dafür dankbar bin, ich werde mir das nun zu Herzen nehmen.
Da ich mich in den letzten Wochen wirklich mehr als elend fühle und mich all die Nachrichten regelrecht krank machen, versuche ich mich mit schönen Dingen abzulenken und nicht mehr krampfhaft jede Nachrichtensendung zu inhalieren.
Diese Woche war geradezu prädistiniert dafür - nicht nur, dass das Wetter einen Goldenen Oktober zaubert - es gab ganz wunderbare Momente, die ich erleben konnte: neue Menschen kennen gelernt, die großartig zu sein scheinen, mich mit tollen Freundinnen abends auf ein Bierchen zusammen gesetzt und mit Freunden schriftlich ausgetauscht.
Meine Motivation hat sich nicht mehr hinter dem Sofa versteckt und ich habe mit Wolle und Nadeln Einiges weitergebracht.
Da ich beides gestern fertig stellen konnte, habe ich mich gleich mit den nächsten Projekten befasst... im Prinzip nochmal das Gleiche - aber halt ein bissl anders ;o)
Unsere Äpfel und Birnen sind reif! Yippieh, jedes Jahr freue ich mich aufs Neue auf die Ernte, auch wenn ich gar nicht so viel verarbeite, aber der erste Apfel und die erste Birne direkt vom Baum schmecken einfach jedes Jahr traumhaft gut!
Nachdem ich letztes Wochenende Kürbissuppe und Grünkernsalat serviert habe, gab es heute Apfelstrudel und Zwiebelkuchen, morgen gibt es dann frisch gepressten Apfelsaft.... habe ich schon erwähnt, dass ich den Herbst einfach liebe?
Es ist ja nicht so, dass man das alles nicht auch im Sommer oder im Frühling kochen und essen könnte... aber im Herbst schmeckt das Alles um ein Vielfaches leckerer.
Und nach einem kleinen Spaziergang im Herbstsonnenschein, gönne ich mir nun eine kleine Tasse Lieblingsgebräu und einen Apfel mit Herz, den mir der Beste aller Ehemänner gepflückt hat - nein, eigentlich kann ich ihn nicht einfach aufessen, ich werde ihn wohl noch ein wenig angucken. ;o)
Dazu ein bisschen in einem alten Buch stöbern... mal sehen, ob einer von Euch weiss, um welches es sich handelt :oD
Ich wünsche allen, denen es etwas bedeutet, einen wunderbaren Tag der Deutschen Einheit. Speziell meinen Freunden aus den Neuen Bundesländern, die ich ohne den Mauerfall wohl nie hätte kennen lernen dürfen, und das wäre wahrlich ein herber Verlust für mich.
Ich schreibe gerne, über alles mögliche: mein Alltag, meine Familie, meine Freunde... und ab und zu ätze ich auch gerne herum. Blogs sind die neuen Tagebücher - und Ihr dürft mitlesen!
Samstag, 3. Oktober 2015
Dienstag, 29. September 2015
Zusammenfassung
Irgendwann beginnt der Moment, in dem man wieder Alltag spürt und erlebt, vor allem nach dem Ende grosser Ferien. Kaum zu glauben, dass diese nun schon wieder mehr als zwei Wochen zurück liegen.
Mit dem Ende der Ferien, und den damit einher gehenden Einschulungsfeiern, hat auch bei uns das routinierte Alltagsleben Einzug gehalten. Die Tage beginnen nun wieder sehr früh und sind vollgepackt mit Aktivitäten: unsere Mittlere befindet sich mitten in der Eingewöhnungsphase eines völlig neuen Schullebens (noch früher aufstehen, Bus fahren, ellenlanger Stundenplan, Mensa, neue Schulkollegen, neue Unterrichtsfächer, viel grösseres Schulgebäude) und die Jüngste freut sich darüber, dass sie ab dieser Woche endlich Schreibschrift lernen kann.
Und ich wurschtle mich wieder durch Haus- und Handarbeit... ein wenig mehr Motivation dürfte es aber schon sein.
Die Ferienzeit war - trotz extremer Hitze an manchen Tagen - wunderbar und stand dieses Jahr wirklich ganz im Zeichen Brett- und Kartenspiele. Es wurde sehr oft sehr spät und durch diverse Flohmärkte und Internetschnäppchen konnten wir unsere umfangreiche Sammlung noch ein wenig umfangreicher machen.
Da unsere älteste Tochter dieses Jahr umzog und sich von diversen Möbelstücken trennte, konnten wir unsere neuen Spiele gleich in neue/alte Regale sortieren. Es ist fein, wenn alles seinen Platz bekommt und wir somit wieder ein bisschen mehr den Überblick erhalten.
Ich persönlich habe mein ganz spezielles Lieblingsspiel entdeckt - spät aber doch ;o)
Der Kennerblick weiss sofort worum es sich hier handelt: genau - Carcassonne!
Wir haben diverse Ausflüge unternommen, die hier aufzulisten etwas viel Platz einnehmen würden, aber ein Abendevent ist sehr erwähnenswert: das Ballonglühen in Heiligkreuzsteinach (Nachbarortschaft).
Ein sehr beeindruckendes Schauspiel mit Licht und Musik und .... natürlich den Heissluftballons
Und am letzten Ferienwochenende sind wir mehr oder weniger zufällig über ein Afrikafest gestolpert, das uns schwer begeistert hat. Es war eine Benefizveranstaltung eines lokalen Vereins "Licht für Afrika", der Spendengelder für Schulbau und Stromversorgung in Afrika sammelt. Eigentlich alles sehr ländlich, und so fuhren wir völlig ohne Erwartung hin, tranken leckeren Minztee, kauften Trade fair Schokolade, Gewürze und .... fielen aus allen Wolken, als plötzlich hochkarätige Musikanten die Bühne stürmten: Rolf Stahlhofen (Söhne Mannheims), Ali Neander (Rodgau Monotones) und Gastone.
Zusammen mit einem Keyboarder, der für Gentleman tätig ist, legten sie eine wunderbar private und persönliche Show hin, die einfach nur grossartig war. Die Stimmung unter den wenigen Zuschauern war grandios und sogar die Tanzfläche wurde gstürmt... selbst mich hielt nichts mehr zurück, trotz früher Abendstunde und Null Alkohol ;o)
Was für ein wunderbarer Abschluss der tollen Ferien!
Und dann war es soweit: unsere Mittlere durfte endlich die "heiligen Hallen" der neuen Schule betreten und war nun ganz hochoffiziell Gymnasiastin.
Am darauf folgenden Wochenende hatte unsere Jüngste den grossen Auftritt beim Begrüssungsfest für die neuen ABC-Schützen.
Sophie als Braut der Vogelhochzeit - bei der Generalprobe
.. und als Chorsingvögelchen bei der Aufführung.
Der Gesang der Kinder war so wunderbar, dass er einen Mäusebussard anlockte, der ziemlich nah über unserem Nachhauseweg seine Kreise zog
Nachdem ich während der Ferien immer wieder mal zur Häkelnadel gegriffen habe, konnte ich vor einigen Tagen eine neue Decke fertig stellen und belohnte mich gleich mit dem Start einer neuen Decke ;o)
Ich wünsche Euch eine harmonische und ausgeglichene Zeit, ohne Sorgen und Hass.
Eure Blubie
Mit dem Ende der Ferien, und den damit einher gehenden Einschulungsfeiern, hat auch bei uns das routinierte Alltagsleben Einzug gehalten. Die Tage beginnen nun wieder sehr früh und sind vollgepackt mit Aktivitäten: unsere Mittlere befindet sich mitten in der Eingewöhnungsphase eines völlig neuen Schullebens (noch früher aufstehen, Bus fahren, ellenlanger Stundenplan, Mensa, neue Schulkollegen, neue Unterrichtsfächer, viel grösseres Schulgebäude) und die Jüngste freut sich darüber, dass sie ab dieser Woche endlich Schreibschrift lernen kann.
Und ich wurschtle mich wieder durch Haus- und Handarbeit... ein wenig mehr Motivation dürfte es aber schon sein.
Die Ferienzeit war - trotz extremer Hitze an manchen Tagen - wunderbar und stand dieses Jahr wirklich ganz im Zeichen Brett- und Kartenspiele. Es wurde sehr oft sehr spät und durch diverse Flohmärkte und Internetschnäppchen konnten wir unsere umfangreiche Sammlung noch ein wenig umfangreicher machen.
Da unsere älteste Tochter dieses Jahr umzog und sich von diversen Möbelstücken trennte, konnten wir unsere neuen Spiele gleich in neue/alte Regale sortieren. Es ist fein, wenn alles seinen Platz bekommt und wir somit wieder ein bisschen mehr den Überblick erhalten.
Ich persönlich habe mein ganz spezielles Lieblingsspiel entdeckt - spät aber doch ;o)
Der Kennerblick weiss sofort worum es sich hier handelt: genau - Carcassonne!
Wir haben diverse Ausflüge unternommen, die hier aufzulisten etwas viel Platz einnehmen würden, aber ein Abendevent ist sehr erwähnenswert: das Ballonglühen in Heiligkreuzsteinach (Nachbarortschaft).
Ein sehr beeindruckendes Schauspiel mit Licht und Musik und .... natürlich den Heissluftballons
Und am letzten Ferienwochenende sind wir mehr oder weniger zufällig über ein Afrikafest gestolpert, das uns schwer begeistert hat. Es war eine Benefizveranstaltung eines lokalen Vereins "Licht für Afrika", der Spendengelder für Schulbau und Stromversorgung in Afrika sammelt. Eigentlich alles sehr ländlich, und so fuhren wir völlig ohne Erwartung hin, tranken leckeren Minztee, kauften Trade fair Schokolade, Gewürze und .... fielen aus allen Wolken, als plötzlich hochkarätige Musikanten die Bühne stürmten: Rolf Stahlhofen (Söhne Mannheims), Ali Neander (Rodgau Monotones) und Gastone.
Zusammen mit einem Keyboarder, der für Gentleman tätig ist, legten sie eine wunderbar private und persönliche Show hin, die einfach nur grossartig war. Die Stimmung unter den wenigen Zuschauern war grandios und sogar die Tanzfläche wurde gstürmt... selbst mich hielt nichts mehr zurück, trotz früher Abendstunde und Null Alkohol ;o)
Was für ein wunderbarer Abschluss der tollen Ferien!
Und dann war es soweit: unsere Mittlere durfte endlich die "heiligen Hallen" der neuen Schule betreten und war nun ganz hochoffiziell Gymnasiastin.
Am darauf folgenden Wochenende hatte unsere Jüngste den grossen Auftritt beim Begrüssungsfest für die neuen ABC-Schützen.
Sophie als Braut der Vogelhochzeit - bei der Generalprobe
.. und als Chorsingvögelchen bei der Aufführung.
Der Gesang der Kinder war so wunderbar, dass er einen Mäusebussard anlockte, der ziemlich nah über unserem Nachhauseweg seine Kreise zog
Nachdem ich während der Ferien immer wieder mal zur Häkelnadel gegriffen habe, konnte ich vor einigen Tagen eine neue Decke fertig stellen und belohnte mich gleich mit dem Start einer neuen Decke ;o)
Ich wünsche Euch eine harmonische und ausgeglichene Zeit, ohne Sorgen und Hass.
Eure Blubie
Dienstag, 8. September 2015
Derzeit geht nichts
Freunde, die gerne hier bei mir lesen, haben es vielleicht bemerkt: kein neuer Beitrag in letzter Zeit.
Das bedeutet nicht, dass meine Familie und ich nichts erleben oder unternehmen. Tatsache ist, dass ich angesichts der vielen tragischen Nachrichten, die derzeit überall zu lesen und hören sind, einfach nicht meinen banalen Alltag in die Welt posaunen möchte. Ob wir diesen oder jenen Ausflug gemacht haben, welche Brettspiele wir derzeit spielen, was ich schon wieder gehäkelt oder gestrickt habe... alles Informationen ohne Wert.
In viel zu vielen Ländern herrscht Krieg, Terror und Unterdrückung. Da sterben Menschen auf der Flucht vor "unserer Haustür", die versuchen sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Und einige die es geschafft haben, stossen auf offenen Hass, auf unmenschliche Zeltlager oder brennende Asylheime.
Und trotz des bewundernswerten enormen Einsatz privater Helfer, hier in Deutschland wie auch in Österreich, gibt es eine Menge an Menschen, denen es an Empathie gegenüber Menschen in Not mangelt und die nicht davor zurück schrecken, diese fehlende Empathie gepaart mit Halbwissen und mangelnder Bildung laut kund zu tun. Leider auch in meinem eigenen Bekanntenkreis - für diese Menschen habe ich keinen Zentimeter Verständnis übrig und die möchte ich auch nicht mehr in meinem näheren Umfeld haben.
Die letzten Wochen und all die Dinge, die ich lesen und hören musste, haben mich (und auch meine Familie) sehr nachdenklich und auch traurig und wütend gemacht. Es hat allerdings auch bewirkt, dass wir unseren Alltag bewusster erleben und dankbar dafür sind, dass es uns gut geht: ein Dach über dem Kopf, warme und saubere Kleidung, ein gefüllter Kühlschrank, sauberes Wasser und wir sind umgeben von privaten Dingen, die wir nicht missen müssen.
Es gibt Tage, da könnte ich meinen Blog mit ellenlangen Gedanken über soeben konsumierte Nachrichten füllen, aber es gibt mehr Tage, an denen ich mich einfach nur noch wortlos fühle und an denen ich mir bewusst mache, dass es nichts gibt, das nicht ohnehin schon gesagt wurde - von anderen, die es besser können.
Vielleicht fühle ich mich in ein paar Tagen oder Wochen nicht mehr so gelähmt und kann meine Gedanken wieder ordnen bzw. meinen Alltag wieder mit Euch teilen. Im Moment geht es jedenfalls nicht.
Das bedeutet nicht, dass meine Familie und ich nichts erleben oder unternehmen. Tatsache ist, dass ich angesichts der vielen tragischen Nachrichten, die derzeit überall zu lesen und hören sind, einfach nicht meinen banalen Alltag in die Welt posaunen möchte. Ob wir diesen oder jenen Ausflug gemacht haben, welche Brettspiele wir derzeit spielen, was ich schon wieder gehäkelt oder gestrickt habe... alles Informationen ohne Wert.
In viel zu vielen Ländern herrscht Krieg, Terror und Unterdrückung. Da sterben Menschen auf der Flucht vor "unserer Haustür", die versuchen sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Und einige die es geschafft haben, stossen auf offenen Hass, auf unmenschliche Zeltlager oder brennende Asylheime.
Und trotz des bewundernswerten enormen Einsatz privater Helfer, hier in Deutschland wie auch in Österreich, gibt es eine Menge an Menschen, denen es an Empathie gegenüber Menschen in Not mangelt und die nicht davor zurück schrecken, diese fehlende Empathie gepaart mit Halbwissen und mangelnder Bildung laut kund zu tun. Leider auch in meinem eigenen Bekanntenkreis - für diese Menschen habe ich keinen Zentimeter Verständnis übrig und die möchte ich auch nicht mehr in meinem näheren Umfeld haben.
Die letzten Wochen und all die Dinge, die ich lesen und hören musste, haben mich (und auch meine Familie) sehr nachdenklich und auch traurig und wütend gemacht. Es hat allerdings auch bewirkt, dass wir unseren Alltag bewusster erleben und dankbar dafür sind, dass es uns gut geht: ein Dach über dem Kopf, warme und saubere Kleidung, ein gefüllter Kühlschrank, sauberes Wasser und wir sind umgeben von privaten Dingen, die wir nicht missen müssen.
Es gibt Tage, da könnte ich meinen Blog mit ellenlangen Gedanken über soeben konsumierte Nachrichten füllen, aber es gibt mehr Tage, an denen ich mich einfach nur noch wortlos fühle und an denen ich mir bewusst mache, dass es nichts gibt, das nicht ohnehin schon gesagt wurde - von anderen, die es besser können.
Vielleicht fühle ich mich in ein paar Tagen oder Wochen nicht mehr so gelähmt und kann meine Gedanken wieder ordnen bzw. meinen Alltag wieder mit Euch teilen. Im Moment geht es jedenfalls nicht.
Montag, 17. August 2015
Zuviel Phantasie?
Heute gibt es mal keine Scrabbelbuchstabenüberschrift... denn mein heutiger Shoppingfund ist viel passender, und dieses Schild hängt nun gleich über der Küchentür ;o)
Ganz ehrlich: seit zwei Tagen atme ich mehr als durch und geniesse das Herbstintermezzo sehr - Temperaturen ganz nach meinem Geschmack. Was macht man also an solchen Ferientagen, wenn der beste aller Ehemänner auch noch einen Urlaubstag hat? Man sucht sich ein Kino seiner Wahl aus, am besten mit einem Einkaufszentrum gegenüber, in dem man so richtig die Zeit vor und nach dem Film tot schlagen kann!
Da man ja derzeit kaum noch irgendwo hin kann, ohne über die Minions zu stolpern - kann man sich ja gleich auch den ganzen Film rein ziehen (absolut empfehlenswert und voller wunderbarer Gags).
.... wird genussvoll ein riesiger Becher Slush geschlürft.
Im Einkaufszentrum sind wir über ein paar Schnäppchen für unsere Spielesammlung gestolpert.
Über meinem Schreibtisch hängen nun zwei sehr passende Karten ;o) (auf der oberen steht: Good morning - let the stress begin)Und endlich haben wir es geschafft, ein paar Bilderrahmen einzukaufen, denn bei uns lungern schon seit einiger Zeit wunderbare Bilder herum, die längst an der Wand hängen wollen.
Zugegeben - dies ist eigentlich eine Papiertüte gewesen, die wir zum Befüllen viel zu schade gefunden haben.
Von meiner Freundin Sandra habe ich ja schon so viele wunderbare Bilder bekommen, die ich schon lange einrahmen wollte. Und nun haben zumindest die ersten drei einen passenden Platz gefunden, gleich über dem Wohnzimmersofa, wo sie sich farblich zum restlichen Schnickschnack fügen.
Das vierte wird dann zusammen mit meinem Gewinn vom letzten Jahr woanders Platz finden... für das kleinere Bild haben wir leider keinen passenden Rahmen gefunden.
Und dann fand ich noch eine Überraschung. Ihr erinnert Euch vielleicht an den gerahmten Spruch, den ich von meiner Freundin zu Ostern bekam?
Dem wollte ich einen neuen Platz verschaffen und fand heraus, dass sich dahinter ein grossartiges Kleinod versteckte. Meine Freude kann sich kaum jemand vorstellen. Ist die Zeichnung nicht traumhaft schön? An dieser Stelle verstecke ich jetzt mein Dankeschön an sie, vielleicht findet sie es ja genauso spät, wie ich ihr wunderbares Geschenk. ;o)
Jetzt sind wir alle völlig erledigt, haben kaputt gelaufene Füsse und begutachten unsere Schätze.
Verabschieden möchte ich mich für heute mit einem Nachtfalter, so schön wie aus einem Märchen, der uns Freitag nachts ans Fenster geflattert kam.
Donnerstag, 13. August 2015
Sternderl schau'n
... genauer gesagt: Wir betrachteten die Perseiden heute Nacht von einem ganz besonderen Platz aus - unserem eigenen Sternschnuppen-Kino auf der Terrasse.
Wir stellten unsere Terrassensitzmöbel in eine Reihe und starrten mindestens zwei Stunden gechillt in den Himmel, dieser Platz war ganz besonders geeignet, da von der Strasse bzw. den Häusern kaum Licht hoch strahlte. Leider übermannte uns die Müdigkeit bevor es um 2 Uhr so richtig los gehen sollte, aber dennoch konnten wir genügend Sternschnuppen entdecken. Ich weiss nicht wer aufgeregter war - die Mädels oder ich. Die ganze Stimmung war so schön, und da ich von meinem Platz aus direkt auch unseren Schornstein sah und die Nachbarsdächer, kamen viele Kindheitserinnerungen an tolle Geschichten: Karlson vom Dach, Mary Poppins... ich liebe unsere Terrasse einfach, auf der man so tolle Feste feiern kann und einen wunderbaren Ausblick auf unser Städtchen genauso wie Silvesterfeuerwerke und Perseiden hat
Nachdem die beiden Prinzessinnen so richtig müde waren und nach dem Zähneputzen um 1 Uhr morgens in ihren Betten verschwanden, legte ich mich noch alleine für eine halbe Stunde auf die Bank und wartete 4 Sternschnuppen ab... für 3 innige Wünsche und die 4. betrachtete ich als "Empfangsbestätigung" ;o)
Was für eine romantische und wunderschöne Sommernacht und da man ja heute Nacht auch noch Sternschnuppen sehen sollte können, werden wir das wiederholen.
Zu mittag haben wir uns in das alte indische "Fingerbillard" vertieft - Carrom. Und es hat nur so lange Spass gemacht, bis uns Sophie schon wieder gnadenlos im Regen stehen liess... langsam habe ich den Verdacht, dass dieses Kind wirklich JEDES Spiel gewinnt ;o)
Heute kam mit der Post etwas Zuwachs für unser Spielezimmer. Ich habe mir erlaubt, mir einen uralten Kindheitstraum zu erfüllen: ich wollte immer ein Senso haben, aber das war einfach zu teuer. Selbst als ich dann später in einem Spieleladen gearbeitet hatte, überstieg der Preis mein Alleinerziehergehalt bei weitem. Als ich nun feststellen musste, dass es das Spiel immer noch (oder schon wieder?) auf dem Markt gibt und noch dazu sehr erschwinglich ist, dann musste es einfach in unseren Besitz... und weil ein Spiel allein so ungerne ohne Begleitung reist, musste noch ein Tiroler Roulette mit und ein Kartenhalter für kleine Patschehändchen, die bei Uno ständig Strafkarten abgreifen ;o)
... tja, Senso gleich beschlagnahmt, da bleibt mir dann wieder nur eine Tasse Senseo ;o)
Ich hatte letztens ganz vergessen zu erzählen, dass mich ein super liebes Spätgeburtstagspäckchen erreichte, von meiner lieben Freundin Sandra, die immer so tolle Bilder malt. Die Freude meinerseits war riesig... allerdings muss ich mir nun wirklich endlich Bilderrahmen besorgen, das habe ich schon zu lange aufgeschoben.
Leider gab es auch sehr Trauriges - ein sehr lieber Bekannter, jemand aus meiner Stammtischrunde, wurde letzten Samstag beerdigt. Sein Tod hat mich tief erschüttert und sehr nachdenklich gemacht.
Lieber Ernst, Du wirst uns sehr fehlen - ich hoffe, es geht Dir gut, wo auch immer Du nun sein magst.
Wir stellten unsere Terrassensitzmöbel in eine Reihe und starrten mindestens zwei Stunden gechillt in den Himmel, dieser Platz war ganz besonders geeignet, da von der Strasse bzw. den Häusern kaum Licht hoch strahlte. Leider übermannte uns die Müdigkeit bevor es um 2 Uhr so richtig los gehen sollte, aber dennoch konnten wir genügend Sternschnuppen entdecken. Ich weiss nicht wer aufgeregter war - die Mädels oder ich. Die ganze Stimmung war so schön, und da ich von meinem Platz aus direkt auch unseren Schornstein sah und die Nachbarsdächer, kamen viele Kindheitserinnerungen an tolle Geschichten: Karlson vom Dach, Mary Poppins... ich liebe unsere Terrasse einfach, auf der man so tolle Feste feiern kann und einen wunderbaren Ausblick auf unser Städtchen genauso wie Silvesterfeuerwerke und Perseiden hat
Nachdem die beiden Prinzessinnen so richtig müde waren und nach dem Zähneputzen um 1 Uhr morgens in ihren Betten verschwanden, legte ich mich noch alleine für eine halbe Stunde auf die Bank und wartete 4 Sternschnuppen ab... für 3 innige Wünsche und die 4. betrachtete ich als "Empfangsbestätigung" ;o)
Was für eine romantische und wunderschöne Sommernacht und da man ja heute Nacht auch noch Sternschnuppen sehen sollte können, werden wir das wiederholen.
Zu mittag haben wir uns in das alte indische "Fingerbillard" vertieft - Carrom. Und es hat nur so lange Spass gemacht, bis uns Sophie schon wieder gnadenlos im Regen stehen liess... langsam habe ich den Verdacht, dass dieses Kind wirklich JEDES Spiel gewinnt ;o)
Heute kam mit der Post etwas Zuwachs für unser Spielezimmer. Ich habe mir erlaubt, mir einen uralten Kindheitstraum zu erfüllen: ich wollte immer ein Senso haben, aber das war einfach zu teuer. Selbst als ich dann später in einem Spieleladen gearbeitet hatte, überstieg der Preis mein Alleinerziehergehalt bei weitem. Als ich nun feststellen musste, dass es das Spiel immer noch (oder schon wieder?) auf dem Markt gibt und noch dazu sehr erschwinglich ist, dann musste es einfach in unseren Besitz... und weil ein Spiel allein so ungerne ohne Begleitung reist, musste noch ein Tiroler Roulette mit und ein Kartenhalter für kleine Patschehändchen, die bei Uno ständig Strafkarten abgreifen ;o)
... tja, Senso gleich beschlagnahmt, da bleibt mir dann wieder nur eine Tasse Senseo ;o)
Ich hatte letztens ganz vergessen zu erzählen, dass mich ein super liebes Spätgeburtstagspäckchen erreichte, von meiner lieben Freundin Sandra, die immer so tolle Bilder malt. Die Freude meinerseits war riesig... allerdings muss ich mir nun wirklich endlich Bilderrahmen besorgen, das habe ich schon zu lange aufgeschoben.
Leider gab es auch sehr Trauriges - ein sehr lieber Bekannter, jemand aus meiner Stammtischrunde, wurde letzten Samstag beerdigt. Sein Tod hat mich tief erschüttert und sehr nachdenklich gemacht.
Lieber Ernst, Du wirst uns sehr fehlen - ich hoffe, es geht Dir gut, wo auch immer Du nun sein magst.
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